2. Der Schuldenvergleich

Ein freiwilliger Schuldenvergleich funktioniert am besten, wenn wir den Gläubigern einen über die Pfändungsgrenze hinausgehenden Geldbetrag anbieten können.

Das heißt, wir müssen die Gläubiger finanziell besser stellen, als in einer gerichtlichen Insolvenz.

Wir können eine Einmalzahlung anbieten oder Monatsraten oder eine Kombination aus beidem.

Je höher das Gebot, desto aussichtsreicher. Doch auch kleinere Summen wie beispielsweise 50 EUR monatlich aus dem pfändungsfreien Einkommen, finden Beachtung. Hauptsache die Gläubiger sind besser gestellt.

Ein Schuldenvergleich ist auch dann noch möglich, wenn das Gehalt bereits gepfändet wird. Denn die so genannten Aussonderungsrechte der Gläubiger finden wie alle sonstigen Sonder- und Vorzugsrechte beim freiwilligen Schuldenvergleich ebenfalls Beachtung. Das kann richtig kompliziert sein.

Das Ergebnis des Schuldenvergleichs ist am Schluss in einem schriftlichen Vertrag zusammengefasst und Sie wissen genau, wann und wohin welche Zahlungen zu leisten sind.

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