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So werden Sie schuldenfrei: Wir bieten Ihnen eine professionielle Schuldenberatung und eine schnelle, unkomplizierte Hilfe zu Privatinsolvenz und Verbraucherinsolvenz.

Jedermann kann durch widrige Umstände völlig unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten. Insbesondere auch Menschen aus dem Mittelstand sind von der Privatinsolvenz betroffen.

Diesen Personenkreis kann die Privatinsolvenz besonders hart treffen, weil in der Regel ein hohes pfändbares Einkommen und einiges Vermögen vorhanden ist und die berufliche Perspektive kann beeinträchtigt sein.

Weil so viel auf dem Spiel steht, werden wir Sie besonders vertrauensvoll und umfassend beraten und alle denkbaren Instrumente einbeziehen, Sie schnell und leicht wie möglich zu entschulden.

Vier Tipps vor dem Insolvenzantrag

1. Nehmen Sie Gehaltspfändungen halbwegs gelassen Zunächst müssen Sie wissen, dass Ihnen nicht das gesamte Einkommen gepfändet wird, sondern nur ein Teil davon.
Die Höhe hängt vom Nettoeinkommen und Unterhaltspflichten ab. Mit meinem Pfändungsrechner können Sie berechnen, wie viel von Ihrem Einkommen nach einer Pfändung und in der Verbraucherinsolvenz übrig bleibt.

Über den Freibetrag können Sie auch in der Verbraucherinsolvenz nach Belieben verfügen. Wenn Sie bedenken, dass ab sofort keine Gläubigerzahlungen mehr leisten müssen und Ihnen der gesamte Freibetrag fürs Leben zur Verfügung steht, werden Sie wieder ganz ordentlich leben können.

Auch eine Gehaltspfändung beim Arbeitgeber müssen Sie nicht befürchten, dies ist kein Entlassungsgrund.
2. Eröffnen Sie ein neues Konto Falls Ihr Girokonto bei Eröffnung der Verbraucherinsolvenz im Minus ist oder bereits gesperrt, wird die Bank Ihnen das Konto wahrscheinlich fristlos kündigen.
Das gleiche gilt, wenn Ihr Girokonto zwar ein Plus aufweist, Sie aber bei der gleichen Bank anderweitig Schulden haben.

Nach einer fristlosen Kündigung stehen Sie möglicherweise ohne Geld da, weil nicht mal mehr eine Einkommens-Überweisung erfolgen kann. Diese Situation müssen Sie unbedingt vermeiden!

Suchen Sie sich eine neue Bank und eröffnen Sie ein neues Konto. Die Bank mit dem alten (Minus-) Konto behandeln Sie ab sofort wie einen Gläubiger in der Verbraucherinsolvenz. Lesen Sie hier, wie Sie auch bei negativem Schufa-Eintrag ein neues Konto bekommen.
3. Stellen Sie die Zahlungen ein Nachdem das neue Konto eingerichtet ist, stellen Sie jegliche Zahlungen an die Gläubiger ein.
Miete, Strom und alle Dauerschuldverhältnisse, die auch im „neuen Leben“ gelten sollen, bedienen Sie natürlich weiter. Ansonsten gibt es keine Ausnahme. Pleite ist pleite!

Auch die Androhung des Gerichtsvollziehers oder gar Aufforderung zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung kann Ihnen gleichgültig sein. Haben Sie sich für die Verbraucherinsolvenz entschieden, verschlechtert die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung Ihre Rechtslage nicht.
4. Retten Sie, was gerettet werden darf Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Ihrer Vermögenswerte Sie vor der Verbraucherinsolvenz noch „retten“ können.
Besitzen Sie beispielsweise ein Auto oder eine Lebensversicherung mit einem Rückkaufwert von etwa 1000 Euro, werden Sie sich überlegen, ob Sie diese vorher auflösen und das Geld verwenden können.

Grundsätzlich gilt: Derartige „Beseitigungsmaßnahmen“ sind bei Strafe verboten. Eine Ausnahme besteht nur, wenn Sie das Geld zum Lebensunterhalt brauchen.

Lösen Sie beispielsweise die schon erwähnte Lebensversicherung für 1000 Euro auf, so wird man das tolerieren, wenn Sie von dem Geld Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Das heißt im Klartext, dass Sie bei einem Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze einen Betrag bis zur Pfändungsgrenze zuschießen dürfen. Von allem, was darüber liegt, lassen Sie besser die Finger.

"Danke für die Tipps,
was können Sie außerdem für mich tun?"

Unser Vorschlag: Zunächst holen Sie sich die zahlreichen Lösungsvorschläge und Tipps zur Privatinsolvenz von dieser Webseite.

Fühlen Sie sich danach fit genug für die Verbraucherinsolvenz gehen Sie auf unsere Web-Seite www.online-schuldenfrei.de. Dort können Sie online eine Verbraucherinsolvenz einleiten.

Ratgeber

1

Fahrplan zur Privatinsolvenz

Lesen Sie in 12 leichten Schritten, wie Sie sich vorbereiten und wie das Verfahren abläuift
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2

FAQ und Tipps

Die wichtigsten Tipps zur privaten Insolvenz haben wir in FAQ-Form für Sie zusammengestellt.
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3

Lexikon Insolvenz-Begriffe

Hier finden Sie ein Lexikon der wichtigsten Fachbegriffe rund um das Insolvenzverfahren.
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4

Pfändungsrechner

Ermitteln Sie hier, wie viel von Ihrem Einkommen in der Insolvenz übrig bleibt.
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5

Lehrgang: Der Insolvenz-Profi

Buchen Sie unseren Gratis-Kurs "Der Insolvenzprofi". Sie erhalten 30 Lektionen per E-Mail übersandt.
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6

Forum Privatinsolvenz

Im Frageforum können Sie uns Fachfragen stellen, wir wir Ihnen gerne beantworten. Oder Sie diskutieren mit Gleichgesinnten.
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Berater zur Privatinsolvenz

Jörg Franzke

Meine Erfahrung

Als spezialisierter Anwalt verfüge ich über das erforderliche Fachwissen zu einer erfolgreichen Insolvenzberatung und habe dies anhand unzähliger Verfahren immer wieder unter Beweis gestellt. Zusätzlich kommt Ihnen meine Erfahrung als Treuhänder für Privatinsolvenzen zugute, bisher in ca. 1.000 Verfahren. Ein starkes Team wird mich bei der Bearbeitung Ihres Mandats mit Kräften unterstützen.

Ihr Mandat

Im Ergebnis geht es mir darum, Ihre finanziellen Verhältnisse ins Gleichgewicht zu bringen und Sie so schnell und einfach wie möglich zu entschulden. Möglicherweise ist die Insolvenz vermeidbar, weil der Zahlungsengpass bereits per Schuldenvergleich überwindbar ist. Sind Sie im Verfahren und ist Ihr Anspruch auf Restschuldbefreiung in Gefahr, übernehme ich Ihre Verteidigung.