Sanierung nicht offensichtlich aussichtslos

Es darf keine absolute Aussichtslosigkeit vorliegen, aufgrund von Gläubigerverweigerung oder einem gesetzlichen Verbot.

Eine offensichtliche Aussichtslosigkeit liegt vor, wenn die Sanierungsidee erkennbar Krisenstadium und Krisenursachen nicht oder falsch darstellt oder die vorgeschlagenen Maßnahmen erkennbar die Krise nicht bewältigen können.

Der Schuldner muss außerdem eine Sanierungsidee vortragen:

1. Er muss hierzu zunächst die wirtschaftliche Ausgangslage beschreiben und zwar sowohl externe (Marktgegebenheiten) als auch interne Gegebenheiten. Das heißt, die Darstellung soll einen verlässlichen Einblick in den Stand des Unternehmens und seines wirtschaftlichen Umfeldes ermöglichen.

2. Darauf folgt eine erste Analyse und Darstellung des Krisenstadiums und deren Ursachen.

3. Als dritter Schritt muss der Antragsteller die geplanten Maßnahmen zur Bewältigung der Unternehmenskrise ungefähr dargestellen. Die Maßnahmen müssen nicht bis ins Detail dargestellt werden. Vielmehr genügt es, eine schlüssige Sanierungsidee vorzustellen, welche auf den ersten Blick auch umsetzbar erscheint.

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